Weizenmehl Type 700 – Zwirbelbrotmehl
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Das Weizenmehl Type 700 – Zwirbelbrot-Mehl wird vor allem dem inneren Teil des Getreidekorns (Endosperms) gemahlen. In diesem Mehl sind somit geringere Anteile der äußeren Schale enthalten. Die Backwaren aus dem Weizenmehl Type 700 haben eine elfenbeinfarbige, glänzende Krume und eine feinsplittrige Kruste sowie ein feines, dezentes Aroma.
Weizenmehl Type 700 – Zwirbelbrotmehl
Für rustikale Zwirbelbrote, luftige Weizenbrote, knusprige Baguettes und aromatische Brötchen
• Ideal für Zwirbelbrot und lange Teigführungen
• Für eine lockere, helle Krume und knusprige Kruste
Weizenmehl Type 700 – für Zwirbelbrot mit knuspriger Kruste und lockerer Krume
Ein gutes Zwirbelbrot lebt von seinen Gegensätzen: außen eine knusprige, leicht aufgerissene Kruste und innen eine lockere, saftige Krume mit unregelmäßigen Poren. Unser Weizenmehl Type 700 – Zwirbelbrotmehl eignet sich hervorragend für genau diese Art von Brot. Mit 14,5 g Eiweiß je 100 g bietet es eine interessante Grundlage für elastische Weizenteige, die bei der richtigen Verarbeitung eine gute Struktur entwickeln und auch bei längeren Teigführungen überzeugen können.
Das Weizenmehl Type 700 wird überwiegend aus dem inneren Teil des Weizenkorns gewonnen und enthält nur geringe Anteile der äußeren Kornschichten. Dadurch entstehen Backwaren mit einer hellen, leicht elfenbeinfarbenen Krume, einem feinen Weizenaroma und einer ansprechend knusprigen Kruste. Besonders bei rustikalen Broten, Baguettes und Zwirbelbroten kommen diese Eigenschaften zur Geltung.
Seine Vielseitigkeit zeigt das Mehl vor allem bei Teigen mit etwas höherer Wasserzugabe und längeren Ruhezeiten. Während der Teigruhe kann sich eine elastische Struktur entwickeln, die sich beim Formen und Zwirbeln gut nutzen lässt. Ob du ein rustikales Zwirbelbrot mit wenig Hefe, knusprige Frühstücksbrötchen oder ein luftiges Weizenbrot backen möchtest – dieses Mehl eröffnet dir zahlreiche Möglichkeiten.
✓ Baguettes & Ciabatta
✓ Weizenbrote & Brötchen
✓ Focaccia & Fladenbrote
Was zeichnet unser Weizenmehl Type 700 aus?
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- Weizenmehl Type 700 für helle bis leicht cremefarbene Backwaren
- 14,5 g Eiweiß je 100 g
- Interessante Grundlage für elastische, gut strukturierte Weizenteige
- Besonders geeignet für Zwirbelbrote und rustikale Weizenbrote
- Auch für Baguettes, Ciabatta und Brötchen verwendbar
- Gut mit längeren Teigführungen kombinierbar
- Geeignet für Vorteige und kalte Teigführung
- Unterstützt bei passender Teigführung eine lockere, unregelmäßige Porung
- Ermöglicht eine helle, leicht elfenbeinfarbene Krume
- Feiner, milder Weizengeschmack
- Geeignet für knusprige, feinsplittrige Brotkrusten
- Aus konventionellem Anbau
Was bedeutet die Type 700?
Die Typenzahl beschreibt den Mineralstoffgehalt des Mehls. Bei Type 700 entspricht die Zahl ungefähr 700 mg Mineralstoffrückstand je 100 g Mehl, bestimmt durch eine standardisierte Veraschung.
Weizenmehl Type 700 ist insbesondere aus der österreichischen Mehltypisierung bekannt. In vielen Anwendungen lässt es sich ähnlich wie ein deutsches Weizenmehl Type 550 einsetzen. Beide Bezeichnungen sind jedoch nicht vollkommen identisch und erlauben allein keine Aussage über die genaue Backstärke eines Mehls.
Mit seinem hohen angegebenen Eiweißgehalt ist unser Zwirbelbrotmehl besonders interessant für Rezepte, bei denen eine elastische und gut entwickelte Teigstruktur gewünscht ist. Wie belastbar der Teig tatsächlich wird, hängt neben dem Eiweißgehalt auch von der Qualität des Klebereiweißes und der Teigführung ab.
Wofür kann ich Weizenmehl Type 700 verwenden?
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Weizenmehl Type 700 eignet sich für viele helle und rustikale Weizengebäcke. Besonders interessant ist es für Brote, die von einer elastischen Teigstruktur, längerer Teigruhe und einer kräftig ausgebackenen Kruste profitieren.
Vier besonders beliebte Backanwendungen
Rustikales Zwirbelbrot
Die namensgebende Spezialität dieses Mehls. Ein gut gereifter, weicher Weizenteig wird vorsichtig in längliche Stücke geteilt und mehrfach verdreht. Durch das Zwirbeln entsteht eine unregelmäßige Oberfläche, die beim Backen eine charakteristische, knusprige Kruste ausbildet.
Luftiges Weizenbrot
Mit einer angepassten Wassermenge und ausreichend Teigruhe lassen sich aromatische Weizenbrote mit einer hellen, lockeren Krume backen. Besonders gut passen Vorteige oder eine längere kalte Teigführung.
Knusprige Baguettes und Ciabatta
Für diese Gebäcke sind gut entwickelte, elastische Teige besonders wichtig. Weizenmehl Type 700 lässt sich dafür verwenden und eignet sich gut für eine schonende Verarbeitung mit möglichst wenig Entgasung.
Rustikale Frühstücksbrötchen
Ob längliche Brötchen, gedrehte Weizenstangen oder einfache Teiglinge aus einem lang geführten Hefeteig: Mit Weizenmehl Type 700 lassen sich knusprige Brötchen mit mildem Weizengeschmack herstellen.
Weitere Verwendungsmöglichkeiten
- Weizenmischbrote
- Helle Bauernbrote
- Gedrehte Brotstangen
- Fladenbrote
- Focaccia
- Pizza mit längerer Teigführung
- Pinsa-Varianten mit Weizenmehlanteil
- Herzhafte Hefeteige
- Rustikale Kleingebäcke
- Brötchen mit Vorteig oder kalter Gare
Für besonders feines Kuchen- oder Mürbegebäck ist dagegen häufig ein schwächeres, helles Haushaltsmehl die einfachere Wahl. Die Vorteile des Zwirbelbrotmehls kommen vor allem bei Brot- und Hefeteigen zur Geltung.
Zutaten & Allergene
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Zutaten
WEIZENMEHL Type 700
Allergene
WEIZEN (Gluten)
Weizen gehört zu den glutenhaltigen Getreidearten. Das Weizenmehl Type 700 ist daher nicht für eine glutenfreie Ernährung geeignet.
Allgemeiner Allergenhinweis: Trotz sorgfältiger Verarbeitung können Kreuzkontakte mit anderen glutenhaltigen Getreidearten und weiteren Allergenen nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden.
Anbauart
Konventioneller Anbau.
Lebensmittelunternehmer
Dorfner Mühle
Mühlenweg 7
94377 Steinach
Deutschland
Erhältliche Packungsgrößen: 1 bis 25 kg.
Nährwertangaben je 100 g
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Durchschnittliche Nährwerte je 100 g
| Nährwert | je 100 g |
|---|---|
| Energie | 1.529 kJ / 361 kcal |
| Fett | 1,65 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 0,3 g |
| Kohlenhydrate | 70,0 g |
| davon Zucker | 1,8 g |
| Ballaststoffe | 3,9 g |
| Eiweiß | 14,5 g |
| Salz | 0,0025 g |
Anwendung & Backtipps
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Die richtige Wassermenge für Zwirbelbrot
Zwirbelbrot wird häufig aus einem relativ weichen Weizenteig hergestellt. Eine ausreichend hohe Wasserzugabe unterstützt die Entwicklung einer offenen, saftigen Krume. Gleichzeitig muss der Teig genügend Stabilität besitzen, damit er sich später vorsichtig verdrehen lässt.
Für einen ersten Versuch mit Weizenmehl Type 700 ist eine Wassermenge von etwa 65–72 % bezogen auf die Mehlmenge ein sinnvoller Ausgangspunkt. Bei gut entwickelten Teigen kann auch mehr Wasser möglich sein.
Die passende Menge hängt von der tatsächlichen Wasseraufnahme des Mehls, der Knetung und der gewählten Teigführung ab.
Halte beim ersten Kneten etwa 5–10 % des vorgesehenen Wassers zurück. Sobald der Teig Struktur entwickelt hat, kannst du das restliche Wasser langsam einarbeiten. So vermeidest du, dass der Teig von Anfang an zu weich wird.
Autolyse – eine hilfreiche Teigruhe
Eine kurze Ruhezeit nach dem Vermischen von Mehl und Wasser kann die Teigentwicklung erleichtern. Bei der sogenannten Autolyse wird das Mehl zunächst nur mit Wasser vermischt. Salz und Hefe kommen erst danach hinzu.
Für Zwirbelbrot kann eine Autolyse von etwa 20–40 Minuten sinnvoll sein. Während dieser Zeit wird das Mehl gleichmäßig durchfeuchtet und der Teig lässt sich anschließend häufig leichter kneten.
Diese Methode ist besonders bei weicheren Teigen hilfreich, die später gedehnt, gefaltet und möglichst schonend geformt werden sollen.
Den Teig richtig kneten
Beim Kneten entsteht aus den Weizenproteinen und Wasser ein zusammenhängendes Klebergerüst. Dieses gibt dem Teig Elastizität und hilft, die während der Gärung entstehenden Gase zu halten.
Für einen klassischen Zwirbelbrot-Hefeteig kannst du dich zunächst an folgenden Zeiten orientieren:
- 5–7 Minuten langsam kneten
- Anschließend 3–5 Minuten auf mittlerer Stufe
- Danach die Teigstruktur überprüfen
Die Knetzeit richtet sich nach der Küchenmaschine, Teigmenge und Rezeptur. Ein ausreichend entwickelter Teig sollte elastisch wirken und sich vorsichtig dehnen lassen, ohne sofort zu reißen.
Vermeide unnötig langes oder intensives Kneten. Eine zu starke Teigerwärmung kann die anschließende Verarbeitung erschweren.
Dehnen und Falten für eine stabile Struktur
Gerade weichere Zwirbelbrotteige profitieren vom Dehnen und Falten während der ersten Teigruhe.
Greife dafür eine Seite des Teiges, ziehe sie vorsichtig nach oben und lege sie über die Teigmitte. Wiederhole diesen Vorgang von mehreren Seiten.
Bei vielen Rezepten sind zwei bis drei Faltvorgänge im Abstand von etwa 30 Minuten hilfreich.
Der Teig erhält dadurch mehr Spannung und lässt sich später leichter verarbeiten, ohne dass zusätzlich viel Mehl eingeknetet werden muss.
Lange Teigführung für mehr Aroma
Zwirbelbrote werden häufig mit wenig Hefe und längerer Reifezeit hergestellt. Das lässt dem Teig Zeit, Aroma zu entwickeln und seine Struktur aufzubauen.
Eine mögliche Teigführung ist:
- Etwa 1–2 Stunden Teigruhe bei Raumtemperatur
- Währenddessen ein- bis dreimal dehnen und falten
- Anschließend 8–16 Stunden kalte Gare im Kühlschrank
- Den gereiften Teig möglichst schonend weiterverarbeiten
Bei langen Teigführungen muss die Hefemenge entsprechend reduziert werden. Auch die Kühlschranktemperatur beeinflusst die Reifezeit erheblich.
Zwirbelbrot richtig formen
Anders als bei klassischen Broten wird ein Zwirbelbrot nicht fest rund- oder langgewirkt.
Der gut gereifte Teig wird möglichst vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche gegeben und in längliche Stücke geteilt.
Jedes Stück wird an beiden Enden gefasst und gegeneinander verdreht. Dadurch entsteht die typische spiralförmige, rustikale Oberfläche.
Drücke möglichst wenig Luft aus dem Teig. Die lockere Struktur soll erhalten bleiben. Zwirble nur so weit, dass der Teig eine schöne Verdrehung erhält, ohne einzureißen oder seine gesamte Spannung zu verlieren.
Mit Dampf backen
Für eine knusprige Kruste und einen guten Ofentrieb ist Dampf zu Beginn des Backens hilfreich.
Er hält die Teigoberfläche zunächst elastisch, damit sich das Brot im Ofen ausdehnen kann.
Nach etwa 10–15 Minuten kann der Dampf abgelassen werden. Anschließend wird trocken weitergebacken, damit die Kruste kräftig und knusprig wird.
Je nach Backofen kann hierfür eine geeignete Dampffunktion oder ein sicher verwendbares Bedampfungssystem genutzt werden.
Rezept: Rustikales Zwirbelbrot mit langer Teigführung
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• Ergibt: 3 rustikale Zwirbelbrote
• Teigführung: über Nacht
• Kalte Gare: ca. 10–14 Stunden
• Backzeit: ca. 25–30 Minuten
Dieses Zwirbelbrot wird mit wenig Hefe und einer langen, kühlen Teigführung hergestellt. Der Teig bekommt ausreichend Zeit zur Entwicklung und wird erst kurz vor dem Backen vorsichtig verdreht.
So entstehen rustikale Brote mit charakteristischer Form, einer kräftigen Kruste und einer lockeren Krume.
Zutaten
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Weizenmehl Type 700 | 600 g |
| Wasser, kühl | 420 g |
| Frische Hefe | 3 g |
| Salz | 12 g |
Gesamte Mehlmenge: 600 g
Gesamte Wassermenge: 420 g
Wasseranteil: 70 %
Gesamte Teigmenge: ca. 1.035 g
Zubereitung
1. Mehl und Wasser vermischen
600 g Weizenmehl Type 700 mit zunächst 390 g Wasser in einer Schüssel grob vermischen. Das restliche Wasser vorerst zurückhalten.
Es genügt, wenn das gesamte Mehl durchfeuchtet ist und keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind.
Die Mischung abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Diese Autolyse erleichtert die weitere Teigentwicklung.
2. Hauptteig kneten
3 g frische Hefe und 12 g Salz zur Mehl-Wasser-Mischung geben.
Den Teig zunächst 5 Minuten langsam kneten.
Anschließend weitere 4–6 Minuten auf mittlerer Stufe kneten, bis sich eine elastische Teigstruktur entwickelt.
Die zurückgehaltenen 30 g Wasser nach und nach ergänzen. Dabei immer nur so viel zugeben, wie der Teig gut aufnehmen kann.
Der fertige Teig sollte weich, elastisch und leicht klebrig sein, aber bereits erkennbare Spannung besitzen.
3. Erste Teigruhe
Den Teig in eine leicht eingeölte oder angefeuchtete Teigwanne geben.
Abgedeckt 30 Minuten bei etwa 22–24 °C ruhen lassen.
Danach den Teig einmal von allen Seiten vorsichtig dehnen und falten.
4. Zweimal dehnen und falten
Den Teig weitere 30 Minuten ruhen lassen und erneut dehnen und falten.
Nach nochmals 30 Minuten einen dritten Faltvorgang durchführen.
Der Teig sollte während dieser Zeit zunehmend elastischer werden und eine stabile, zusammenhängende Struktur entwickeln.
5. Kalte Teigführung über Nacht
Die Teigwanne gut abdecken und den Teig für etwa 10–14 Stunden bei ungefähr 4–6 °C in den Kühlschrank stellen.
Während der kalten Gare entwickelt der Teig weiteres Aroma.
Am nächsten Tag sollte er sichtbar an Volumen gewonnen haben und kleine Gärblasen zeigen.
Die Reifezeit hängt von der tatsächlichen Kühlschranktemperatur ab. Bei deutlich wärmeren Kühlschränken kann der Teig schneller reifen.
6. Backofen vorheizen
Den Backofen mit Backstein, Backstahl oder einem schweren Backblech auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Backfläche sollte ausreichend Zeit haben, vollständig heiß zu werden. Bei einem Backstein sind häufig 30–45 Minuten Vorheizzeit sinnvoll.
7. Teig portionieren
Die Arbeitsfläche großzügig mit Weizenmehl Type 700 bestäuben.
Den kalten, gut gereiften Teig vorsichtig aus der Teigwanne gleiten lassen.
Den Teig möglichst wenig drücken oder zusammendrücken, damit die während der Gare entstandenen Gärblasen erhalten bleiben.
Mit einer Teigkarte in 3 längliche Portionen zu jeweils ungefähr 345 g teilen.
8. Zwirbelbrote formen
Jedes Teigstück vorsichtig an beiden Enden fassen.
Die Enden leicht in entgegengesetzte Richtungen drehen, bis eine charakteristische, spiralförmige Struktur entsteht.
Die Teiglinge nicht fest ausrollen oder zu stark zusammendrücken.
Die geformten Zwirbelbrote auf Backpapier legen und möglichst schonend behandeln.
Bei ausreichend reifem, kaltem Teig können die Brote direkt gebacken werden. Ist der Teig noch sehr straff und wenig aufgegangen, kann eine kurze Ruhezeit von etwa 15–30 Minuten helfen.
9. Zwirbelbrote backen
Die Zwirbelbrote vorsichtig auf die heiße Backfläche geben.
Zu Beginn Dampf in den Backofen geben.
Die Brote zunächst 10 Minuten bei 250 °C backen.
Danach den Dampf ablassen und die Temperatur auf 220 °C reduzieren.
Weitere 15–20 Minuten backen, bis die Brote eine kräftige, goldbraune Kruste entwickelt haben.
Gesamtbackzeit: etwa 25–30 Minuten.
Je nach Größe und Ofen kann die tatsächliche Backzeit etwas abweichen.
10. Auskühlen lassen
Die fertig gebackenen Zwirbelbrote auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Am besten mindestens 30 Minuten warten, bevor die Brote angeschnitten werden.
Während dieser Zeit stabilisiert sich die Krume und die Kruste kann ausdampfen.
Bestäube die Arbeitsfläche beim Formen großzügig mit Mehl und lasse die Teiglinge möglichst unregelmäßig. Durch die Verdrehung entstehen beim Backen charakteristische Risse und knusprige Kanten. Die Brote müssen dafür normalerweise nicht zusätzlich eingeschnitten werden.
Weitere Rezeptideen & Tipps für besonders gutes Zwirbelbrot
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Weitere Rezeptideen
Rustikale Zwirbelbrötchen
Teile einen gut gereiften Weizenteig in kleinere Portionen und verdrehe diese vorsichtig. So entstehen knusprige, unregelmäßig geformte Frühstücksbrötchen.
Luftiges Weizen-Ciabatta
Mit einer etwas höheren Wasserzugabe und schonender Teigverarbeitung lassen sich luftige Ciabatta-Brote herstellen. Eine längere Teigruhe unterstützt die Aromabildung.
Knusprige Weizenbaguettes
Ein Vorteig und eine längere Teigführung passen gut zu diesem Mehl. Bei der Aufarbeitung auf eine ausreichende Teigspannung achten und die Baguettes mit Dampf backen.
Focaccia mit Olivenöl und Rosmarin
Ein weicher Weizenteig lässt sich mit Olivenöl, Rosmarin und grobem Salz zu einer aromatischen Focaccia verarbeiten. Vor dem Backen mit den Fingerspitzen Mulden in den Teig drücken.
Zusätzliche Tipps
Ein Zwirbelbrotteig sollte vor dem Formen ausreichend gereift sein. Ein unreifer Teig wirkt oft sehr straff und lässt sich schwer verdrehen.
Nicht jedes Mehl nimmt gleich viel Wasser auf. Bei der ersten Verwendung des Zwirbelbrotmehls empfiehlt es sich, einen Teil der Flüssigkeit zurückzuhalten.
Weiche Weizenteige kleben häufig leicht. Zum Dehnen und Falten sind leicht angefeuchtete Hände besonders praktisch.
Ein Teil der lockeren Porung entsteht bereits während der Teigruhe. Deshalb den Teig vorsichtig portionieren und nicht fest zusammendrücken.
Bei 4 °C reift ein Teig deutlich langsamer als bei 8 °C. Deshalb nicht nur nach der Uhr arbeiten, sondern auch die tatsächliche Teigentwicklung beachten.
Eine heiße Backfläche unterstützt den Ofentrieb und sorgt dafür, dass sich die Unterseite der Brote gut ausbacken kann.
Zwirbelbrot darf eine gut gebräunte Kruste bekommen. Das passt zum rustikalen Charakter und sorgt für einen angenehmen Kontrast zur weichen Krume.
Aufbewahrung
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Weizenmehl Type 700 sollte stets kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden.
Ideal ist ein sauberer, trockener Vorratsplatz ohne größere Temperaturschwankungen.
Nach dem Öffnen empfiehlt es sich, das Mehl in einem gut verschlossenen, lebensmittelgeeigneten Behälter aufzubewahren. Dadurch wird es besser vor Feuchtigkeit, Fremdgerüchen und Vorratsschädlingen geschützt.
Mehl nimmt leicht Gerüche aus seiner Umgebung auf und sollte deshalb nicht unmittelbar neben stark riechenden Lebensmitteln oder Haushaltsprodukten gelagert werden.
Direkte Sonneneinstrahlung, Wärme und eine hohe Luftfeuchtigkeit sollten vermieden werden.
Für eine gleichbleibend gute Backqualität empfiehlt es sich, ältere Vorräte zuerst aufzubrauchen und das auf der Verpackung angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum zu beachten.
Häufige Fragen zu Weizenmehl Type 700 – Zwirbelbrotmehl
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Welches Mehl eignet sich am besten für Zwirbelbrot?
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Für Zwirbelbrot eignet sich ein Weizenmehl, das einen elastischen und ausreichend stabilen Teig ermöglicht. Unser Weizenmehl Type 700 mit 14,5 g Eiweiß je 100 g ist dafür eine interessante Wahl.
Besonders bei längerer Teigführung und einer etwas höheren Wasserzugabe kommt es auf ein gut entwickeltes Teiggerüst an. Dieses hilft, die lockere Struktur beim Portionieren und Verdrehen zu erhalten.
Was ist Weizenmehl Type 700 und womit kann ich es vergleichen?
+
Weizenmehl Type 700 ist eine helle Weizenmehltype, die besonders aus Österreich bekannt ist. Sie wird häufig für helle Brote, Brötchen und andere Weizengebäcke verwendet.
In der praktischen Verwendung lässt sie sich in vielen Rezepten mit deutschem Weizenmehl Type 550 vergleichen. Die genaue Wasseraufnahme und das Teigverhalten können jedoch je nach Mehl unterschiedlich sein.
Warum hat das Zwirbelbrotmehl 14,5 g Eiweiß?
+
Der Eiweißgehalt unseres Weizenmehls Type 700 beträgt 14,5 g je 100 g Mehl. Ein Teil dieser Proteine ist für die Bildung des Klebergerüsts beim Kneten verantwortlich.
Ein höherer Eiweißgehalt kann für die Herstellung elastischer Brotteige vorteilhaft sein. Entscheidend für die tatsächliche Backstärke sind jedoch auch die Qualität der Weizenproteine, die Wasserzugabe und die Teigführung.
Wie viel Wasser benötigt Weizenmehl Type 700 für Zwirbelbrot?
+
Für Zwirbelbrot kann eine Wassermenge von etwa 65–72 % bezogen auf die Mehlmenge ein guter Ausgangspunkt sein.
Bei 1.000 g Mehl entspricht das ungefähr 650–720 g Wasser. Die optimale Menge hängt von der Wasseraufnahme des Mehls, dem Knetverfahren und der gewünschten Teigkonsistenz ab.
Beginne am besten mit etwas weniger Wasser und ergänze die restliche Menge schrittweise während des Knetens.
Warum wird mein Zwirbelbrot nicht locker?
+
Eine feste Krume kann durch einen zu trockenen Teig, unzureichende Teigentwicklung oder eine nicht passende Reifezeit entstehen.
Auch beim Formen kann zu viel Luft aus dem Teig gedrückt werden. Deshalb sollte Zwirbelbrot möglichst schonend portioniert und verdreht werden.
Eine ausreichende Wassermenge, regelmäßiges Dehnen und Falten sowie eine passende Teigreife helfen dabei, eine lockerere Krume zu erreichen.
Kann ich Zwirbelbrotteig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen?
+
Ja, eine kalte Teigführung über Nacht eignet sich sehr gut für Zwirbelbrot. Sie ermöglicht eine flexible Vorbereitung und kann die Aromabildung unterstützen.
Je nach Rezept kann der Teig etwa 8–16 Stunden im Kühlschrank reifen. Entscheidend sind eine angepasste Hefemenge und eine ausreichend niedrige Kühlschranktemperatur.
Nach der kalten Gare kann ein gut gereifter Teig vorsichtig portioniert, gezwirbelt und gebacken werden.
Kann ich mit Weizenmehl Type 700 auch Pizza oder Focaccia backen?
+
Ja, Weizenmehl Type 700 kann auch für Pizza und Focaccia verwendet werden.
Besonders bei Teigen mit längerer Ruhezeit ist eine elastische Teigstruktur hilfreich. Für Focaccia kann eine höhere Wasserzugabe verwendet werden, während die passende Konsistenz bei Pizza von der gewünschten Art und Verarbeitung abhängt.
Auch hier empfiehlt es sich, die Wassermenge schrittweise anzupassen und dem Teig genügend Zeit zur Entwicklung zu geben.
Ob rustikales Zwirbelbrot, knusprige Baguettes, luftige Weizenbrote oder herzhafte Brötchen: Weizenmehl Type 700 – Zwirbelbrotmehl ist eine vielseitige Grundlage für alle, die gerne mit elastischen Weizenteigen und längeren Teigführungen backen.
Mit 14,5 g Eiweiß je 100 g, seinem milden Weizenaroma und seiner Eignung für rustikale Brote ist es besonders interessant für traditionelle und moderne Brotideen.
Jetzt Weizenmehl Type 700 – Zwirbelbrotmehl von der Dorfner Mühle entdecken – aus konventionellem Anbau und erhältlich in Packungsgrößen von 1 bis 25 kg.
| Gewicht | n. v. |
|---|---|
| Menge | 2,5kg, 5kg |
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