Weizendunst

2,30 € – 28,95 €

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Beschreibung

Weizendunst – doppelgriffiges Mehl für Spätzle, Nudeln und feine Teige

Ob selbst gemachte Spätzle, frische Nudeln oder ein hauchdünn ausgezogener Apfelstrudel: Mit Weizendunst lassen sich viele traditionelle Rezepte besonders gut zubereiten. Seine feinkörnige Beschaffenheit liegt zwischen gewöhnlichem Weizenmehl und Grieß. Dadurch nimmt er Flüssigkeit langsamer auf und eignet sich hervorragend für Teige, die geschmeidig, formbar und zugleich angenehm bissfest sein sollen.

Erhältlich in Packungsgrößen von 1 bis 25 kg.

✓ Ideal für hausgemachte Spätzle, Knöpfle und Nudeln
✓ Doppelgriffige, feinkörnige Struktur für gut formbare Teige
✓ Vielseitig für Strudel, Knödel und herzhafte Mehlspeisen

Weizendunst für Spätzle, Nudeln und traditionelle Mehlspeisen

Wer schon einmal frische Spätzle selbst gemacht hat, weiß, wie wichtig die richtige Teigkonsistenz ist. Der Teig soll sich gut durch die Spätzlepresse drücken oder vom Brett schaben lassen, ohne im Kochwasser auseinanderzufallen. Genau hier zeigt Weizendunst seine Stärken. Durch seine etwas gröbere Körnung nimmt er Flüssigkeit gleichmäßig und mit etwas Verzögerung auf. Das Ergebnis sind gut verarbeitbare Teige und Spätzle mit angenehm kräftigem Biss.

Auch für hausgemachte Nudeln ist Weizendunst eine ausgezeichnete Wahl. Er eignet sich für Bandnudeln, Lasagneplatten, gefüllte Teigtaschen und viele weitere Pastavarianten. Nach einer ausreichenden Ruhezeit lassen sich die Teige gut ausrollen und in Form bringen. Beim Kochen behalten die Nudeln eine angenehme Struktur. Besonders bei traditionellen Eiernudeln kommt diese Eigenschaft zur Geltung.

Doch Weizendunst kann noch mehr. In Strudelteigen unterstützt er eine geschmeidige, dehnbare Konsistenz, bei Knödeln sorgt er für eine gute Bindung und auch beim Backen kann er einen Teil des gewöhnlichen Weizenmehls ersetzen. Wenn Sie gerne kochen, Teige selbst herstellen und traditionelle Mehlspeisen zubereiten, ist Weizendunst eine vielseitige Ergänzung für Ihre Küche.

Vier charakteristische Einsatzmöglichkeiten

✓ Hausgemachte Spätzle und Knöpfle: Weizendunst eignet sich besonders für klassische schwäbische Spätzle, Eierspätzle und Knöpfle. Die körnige Struktur unterstützt einen gut zu verarbeitenden Teig und sorgt für einen angenehmen Biss.

✓ Frische Nudeln und Pasta: Ob Bandnudeln, Lasagneplatten, Ravioli oder Maultaschenteig – Weizendunst ist eine gute Grundlage für elastische Nudelteige, die sich nach ausreichender Ruhezeit gut ausrollen und weiterverarbeiten lassen.

✓ Strudel und ausgezogene Teige: Für Apfelstrudel, Topfenstrudel oder herzhafte Gemüsestrudel. Weizendunst unterstützt die Herstellung geschmeidiger Teige, die sich nach dem Ruhen dünn ausziehen lassen.

✓ Knödel und traditionelle Mehlspeisen: Für Kartoffelknödel, Quarkknödel und andere gekochte Teigwaren. Die etwas gröbere Körnung hilft dabei, Flüssigkeit aufzunehmen und dem Teig die gewünschte Bindung zu geben.

Was zeichnet Weizendunst aus?▼

Doppelgriffige, feinkörnige Beschaffenheit

Weizendunst ist ein Mahlerzeugnis aus Weizen, dessen Körnung zwischen feinem Weizenmehl und gröberem Weizengrieß liegt. Beim Anfassen fühlt er sich leicht körnig an. Diese Struktur macht ihn besonders interessant für Teige, bei denen Formbarkeit und Biss eine wichtige Rolle spielen.

Langsame und gleichmäßige Flüssigkeitsaufnahme

Im Vergleich zu fein gemahlenem Weizenmehl nimmt Weizendunst Flüssigkeit langsamer auf. Während der Teigruhe quellen die Mehlteilchen weiter, wodurch der Teig fester und besser formbar werden kann. Das ist besonders bei Spätzle-, Nudel- und Strudelteigen von Vorteil.

Gute Verarbeitungseigenschaften

Die feinkörnige Struktur unterstützt eine gleichmäßige Teigbildung. Nach ausreichender Ruhezeit lassen sich Nudelteige gut ausrollen und Strudelteige dünn ausziehen. Bei gekochten Teigwaren trägt Weizendunst zu einer angenehm festen Konsistenz bei.

Angenehmer Biss bei gekochten Teigwaren

Spätzle, Nudeln und Knödel profitieren von der besonderen Körnung. Richtig zubereitet behalten sie eine gute Struktur und werden nicht so schnell weich oder breiig.

Vielseitig beim Kochen und Backen

Weizendunst eignet sich nicht nur für klassische Mehlspeisen. Er kann auch zum Binden von Suppen und Soßen, für bestimmte Hefeteige oder als Bestandteil von Brot- und Pizzateigen verwendet werden.

Weitere Verwendungsmöglichkeiten▼

Neben seinen klassischen Anwendungen für Spätzle und Nudeln lässt sich Weizendunst in vielen weiteren Rezepten einsetzen.

  • Maultaschen: Für einen geschmeidigen Nudelteig, der sich dünn ausrollen, füllen und gut verschließen lässt.
  • Schupfnudeln: Als Bestandteil eines Kartoffelteigs, der beim Formen nicht zu weich sein soll.
  • Pizza und Fladenbrot: Für Teige mit einer etwas anderen Struktur. Besonders gut lässt sich Weizendunst zunächst anteilig mit Weizenmehl Type 550 kombinieren.
  • Hefeteige: Beispielsweise für herzhafte Hefeschnecken oder bestimmte Strudelvarianten. Bei der Verarbeitung sollte ausreichend Zeit zum Quellen eingeplant werden.
  • Suppen und Soßen: Zum Binden von herzhaften Soßen oder Suppen. Durch seine rieselfähige Beschaffenheit lässt sich Weizendunst gut einrühren.
  • Panaden: Zum Panieren von Gemüse, Fleisch oder Fisch, wenn eine etwas körnigere Oberfläche gewünscht ist.

Zutaten & Allergene▼

Zutaten

WEIZENdunst

Allergene

Enthält WEIZEN (glutenhaltiges Getreide).

Lebensmittelunternehmer

Dorfner Mühle
Mühlenweg 7
94377 Steinach
Deutschland

Packungsgrößen

1 bis 25 kg

Nährwertangaben je 100 g▼

Durchschnittliche Nährwerte je 100 g

Nährwert je 100 g
Energie 1458 kJ / 344 kcal
Fett 0,9 g
davon gesättigte Fettsäuren 0,1 g
Kohlenhydrate 72,0 g
davon Zucker 0,7 g
Ballaststoffe 2,8 g
Eiweiß 10,5 g
Salz 0,0025 g

Back- und Kochratgeber – So gelingt die Verarbeitung von Weizendunst▼

Weizendunst verhält sich bei der Teigherstellung etwas anders als gewöhnliches Weizenmehl. Seine feinkörnige Struktur ist besonders bei gekochten Teigwaren und ausgezogenen Teigen von Vorteil. Entscheidend sind die richtige Flüssigkeitsmenge, eine passende Teigruhe und die gewünschte Konsistenz.

Warum benötigt Weizendunst eine Teigruhe?

Weizendunst nimmt Wasser langsamer auf als fein gemahlenes Weizenmehl. Direkt nach dem Anrühren kann sich ein Teig deshalb noch relativ weich anfühlen. Während der anschließenden Ruhezeit quellen die Mehlteilchen nach und der Teig gewinnt an Festigkeit.

Für viele Nudel- und Strudelteige sind etwa 20 bis 30 Minuten Ruhezeit ein guter Ausgangspunkt. Spätzleteig benötigt meist eine kürzere Ruhephase von etwa 10 bis 20 Minuten.

Beurteilen Sie die endgültige Konsistenz möglichst erst nach dem Quellen. So vermeiden Sie, dass der Teig durch zu viel zusätzliches Mehl unnötig fest wird.

Wie erkennt man die richtige Konsistenz von Spätzleteig?

Ein guter Spätzleteig ist zähflüssig, elastisch und lässt sich mit einem Kochlöffel oder Rührgerät kräftig schlagen.

Beim Rühren sollte der Teig glatt werden und kleine Blasen bilden. Hebt man ihn mit einem Löffel an, sollte er langsam und in einem schweren Band zurück in die Schüssel fließen.

Die gewünschte Festigkeit hängt auch davon ab, wie die Spätzle geformt werden:

  • Für eine Spätzlepresse: Der Teig darf etwas fester sein, sollte sich aber noch ohne großen Kraftaufwand durchdrücken lassen.
  • Für einen Spätzlehobel: Ein etwas weicherer Teig lässt sich meist leichter durch die Löcher bewegen.
  • Für handgeschabte Spätzle: Der Teig sollte geschmeidig sein und sich in dünnen Portionen vom Brett schaben lassen.

Ist der Teig zu fest, geben Sie esslöffelweise Wasser hinzu. Ist er zu dünn, kann etwas zusätzlicher Weizendunst helfen. Lassen Sie ihn danach nochmals kurz quellen.

Wie gelingen selbst gemachte Nudeln mit Weizendunst?

Bei Nudelteig kommt es auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Feuchtigkeit, Knetzeit und Ruhezeit an.

Für klassische Eiernudeln können Sie als Ausgangspunkt etwa 100 g Weizendunst mit einem Ei der Größe M verarbeiten. Je nach Eiergröße und Beschaffenheit des Dunstes kann etwas zusätzliches Wasser nötig sein.

Kneten Sie den Teig gründlich, bis er möglichst glatt und zusammenhängend ist. Anschließend sollte er gut abgedeckt etwa 30 Minuten ruhen.

Erst danach wird er portionsweise ausgerollt. Beginnen Sie mit einer etwas dickeren Einstellung der Nudelmaschine und arbeiten Sie sich schrittweise zu dünneren Teigbahnen vor.

Tipp: Wenn der Nudelteig beim Ausrollen zurückspringt, lassen Sie ihn nochmals 10 bis 15 Minuten ruhen. Das entspannt den Teig und erleichtert die weitere Verarbeitung.

Was macht Weizendunst für Strudelteig interessant?

Ein guter Strudelteig muss sich dünn ausziehen lassen, ohne ständig zu reißen. Dafür braucht er eine gut entwickelte, elastische Teigstruktur.

Weizendunst kann wegen seiner besonderen Flüssigkeitsaufnahme eine geeignete Grundlage für solche Teige sein. Entscheidend sind dabei ausreichendes Kneten, etwas Öl und eine längere Ruhezeit.

Verwenden Sie für Strudelteig lauwarmes Wasser und kneten Sie den Teig gründlich. Danach sollte er leicht eingeölt und abgedeckt mindestens 30 Minuten ruhen.

Ziehen Sie ihn zunächst vorsichtig mit den Händen auseinander und anschließend auf einem leicht bemehlten Tuch weiter aus.

Reißt der Teig sehr schnell, kann er noch zu fest sein oder zu wenig geruht haben. Beim nächsten Versuch hilft möglicherweise etwas mehr Wasser oder eine längere Teigruhe.

Kann man mit Weizendunst auch Brot backen?

Ja, Weizendunst kann beim Brotbacken verwendet werden, besonders als Bestandteil einer Mehlmischung.

Für den Einstieg bietet es sich an, etwa 20 bis 30 Prozent des Weizenmehls durch Weizendunst zu ersetzen. So lernen Sie das Teigverhalten kennen, ohne das gesamte Rezept stark verändern zu müssen.

Da Weizendunst Flüssigkeit verzögert aufnimmt, sollte der Teig ausreichend ruhen. Beobachten Sie die Konsistenz beim Kneten und ergänzen Sie bei Bedarf etwas Wasser.

Für klassische, luftige Weizenbrote sind fein gemahlene Brotmehle wie Weizenmehl Type 550 oder 1050 meist die naheliegendere Grundlage. Weizendunst eignet sich besonders gut, wenn Sie die Teigstruktur gezielt verändern möchten.

Warum werden Spätzle manchmal zu weich oder zu fest?

Zu weiche Spätzle entstehen häufig, wenn der Teig zu dünn ist oder die Spätzle zu lange gekocht werden.

Arbeiten Sie mit einem zähflüssigen Teig und geben Sie ihn portionsweise in siedendes Salzwasser. Sobald die Spätzle aufsteigen, sollten sie nur noch kurz fertig garen.

Zu feste Spätzle können durch einen sehr trockenen Teig oder ein ungünstiges Verhältnis von Dunst, Eiern und Wasser entstehen.

Geben Sie beim nächsten Mal etwas mehr Flüssigkeit hinzu und achten Sie darauf, den Teig nicht unnötig mit zusätzlichem Dunst zu verdicken.

Auch die Größe der Eier spielt eine Rolle. Deshalb lohnt es sich, die Wassermenge beim Anrühren schrittweise anzupassen.

Rezept – Saftige Zimtschnecken mit Weizendunst▼
• Rezept für: 10–11 Zimtschnecken
• Vorbereitungszeit: etwa 25 Minuten
• Vorteig: etwa 30 Minuten
• Erste Teigruhe: etwa 30 Minuten
• Zweite Gehzeit: etwa 30–45 Minuten
• Backzeit: etwa 30–35 Minuten
• Backtemperatur: 180 °C Ober-/Unterhitze

Frisch gebackene Zimtschnecken mit einer saftigen Zimt-Zucker-Füllung und cremigem Frischkäse-Frosting sind ein Genuss zum Frühstück oder zum Nachmittagskaffee. Mit Weizendunst, auch Wiener Grießler genannt, lässt sich ein geschmeidiger Hefeteig herstellen, der beim Backen locker und angenehm saftig werden kann.

Durch seine feinkörnige, etwas gröbere Struktur nimmt Weizendunst Flüssigkeit auf und gibt dem Hefeteig nach ausreichender Ruhezeit eine gut formbare Konsistenz. Die Kombination aus Butter, Zimt und Zucker sorgt für die klassische süße Füllung. Das leicht zitronige Frosting rundet die noch warmen Zimtschnecken ab.

Zutaten für den Hefeteig

Zutat Menge
Weizendunst 500 g
Milch, kalt bis zimmerwarm 250 g
Frische Hefe 15 g
Alternativ Trockenhefe 5 g
Zucker 50 g
Salz 2,5 g
Ei (Größe L) 1 Stück
Butter, zimmerwarm 80 g

Zutaten für die Zimt-Zucker-Füllung

Zutat Menge
Rohrohrzucker 100 g
Vanillezucker 20 g
Gemahlener Zimt 2–2,5 g
Butter zum Bestreichen und für die Form 80 g

Zutaten für das Frischkäse-Frosting

Zutat Menge
Frischkäse 100 g
Puderzucker, gesiebt 80 g
Zitronensaft Saft einer halben Zitrone

Zubereitung

1. Vorteig vorbereiten

Lösen Sie die frische Hefe in 100 g der Milch auf. Geben Sie 100 g Weizendunst hinzu und verrühren Sie alles zu einem gleichmäßigen Vorteig.

Decken Sie die Schüssel ab und lassen Sie den Vorteig etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen.

In dieser Zeit beginnt die Hefe zu arbeiten und der Vorteig kann sichtbar an Volumen gewinnen.

2. Restliche Zutaten vorbereiten

Vermischen Sie währenddessen die übrigen 400 g Weizendunst mit den 50 g Zucker und den 2,5 g Salz.

Verquirlen Sie in einer zweiten Schüssel die restlichen 150 g Milch mit dem Ei.

Die 80 g Butter für den Hefeteig sollten zimmerwarm und weich sein, damit sie sich später gut einarbeiten lassen.

3. Hefeteig kneten

Geben Sie zunächst die Milch-Ei-Mischung zum Vorteig und anschließend die vorbereitete Weizendunst-Zucker-Mischung.

Kneten Sie die Zutaten etwa 5 Minuten mit der Küchenmaschine zu einem zusammenhängenden Teig.

Fügen Sie anschließend die 80 g weiche Butter portionsweise hinzu und kneten Sie den Teig weitere 5 Minuten.

Der fertige Teig sollte weich, elastisch und möglichst glatt sein. Da Weizendunst Flüssigkeit etwas langsamer aufnimmt, darf er anfangs noch leicht klebrig wirken.

4. Teig ruhen lassen

Decken Sie die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch oder einem passenden Deckel ab.

Lassen Sie den Teig etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen. Währenddessen kann sich die Teigstruktur weiter entwickeln.

5. Zimt-Zucker-Mischung vorbereiten

Vermischen Sie die 100 g Rohrohrzucker mit den 20 g Vanillezucker und den 2–2,5 g Zimt.

Schmelzen Sie die 80 g Butter für die Füllung und lassen Sie sie etwas abkühlen.

Ein kleiner Teil der Butter wird später zum Einfetten der Backform verwendet.

6. Hefeteig ausrollen und füllen

Geben Sie den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und rollen Sie ihn zu einem Rechteck von ungefähr 30 × 40 cm aus.

Bestreichen Sie die Oberfläche gleichmäßig mit einem Teil der geschmolzenen Butter. Sparen Sie dabei einen kleinen Rand aus, damit sich die Teigrolle später gut verschließen lässt.

Verteilen Sie anschließend die Zimt-Zucker-Mischung möglichst gleichmäßig auf der gebutterten Fläche.

7. Zimtschnecken formen

Rollen Sie den Teig von der langen Seite her möglichst gleichmäßig auf.

Schneiden Sie die entstandene, etwa 40 cm lange Teigrolle in ungefähr 3,5 bis 4 cm breite Stücke. So erhalten Sie etwa 10 bis 11 Zimtschnecken.

Verwenden Sie dafür ein scharfes Messer und drücken Sie die Teigrolle beim Schneiden möglichst wenig zusammen.

8. Zimtschnecken in die Form setzen

Fetten Sie eine ausreichend große, ofenfeste Auflaufform oder Pfanne mit der restlichen Butter ein.

Setzen Sie die Zimtschnecken mit der Schnittfläche nach oben nebeneinander in die Form. Lassen Sie zwischen den einzelnen Schnecken etwas Abstand, da der Hefeteig beim Gehen noch an Volumen gewinnt.

Decken Sie die Form ab und lassen Sie die Zimtschnecken weitere 30 bis 45 Minuten ruhen.

Sie sollten in dieser Zeit sichtbar aufgehen.

9. Zimtschnecken backen

Heizen Sie den Backofen rechtzeitig auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.

Stellen Sie die Form auf die mittlere Schiene und backen Sie die Zimtschnecken etwa 30 bis 35 Minuten.

Die Oberfläche sollte am Ende der Backzeit eine appetitliche goldbraune Farbe haben. Wenn die Schnecken zu schnell bräunen, können Sie sie gegen Ende der Backzeit locker mit Backpapier abdecken.

Nehmen Sie die fertig gebackenen Zimtschnecken aus dem Ofen und lassen Sie sie einige Minuten abkühlen.

10. Frischkäse-Frosting zubereiten

Verrühren Sie die 100 g Frischkäse mit den 80 g gesiebten Puderzucker zu einer glatten Creme.

Pressen Sie eine halbe Zitrone aus und rühren Sie den Zitronensaft nach und nach unter.

Das Frosting sollte cremig und gut streichfähig sein.

11. Zimtschnecken bestreichen und servieren

Verteilen Sie das Frischkäse-Frosting auf den noch warmen Zimtschnecken.

Durch die Restwärme wird die Creme etwas weicher und legt sich über die einzelnen Teigschichten.

Am besten schmecken die Zimtschnecken frisch aus dem Ofen, wenn der Hefeteig noch angenehm weich und die Zimtfüllung saftig ist.

Tipp: Wenn Sie besonders gleichmäßige Zimtschnecken möchten, können Sie die Teigrolle statt mit einem Messer mit einem Stück ungewachster, lebensmittelechter Küchenschnur durchtrennen. So bleiben die spiralförmigen Schichten schön erhalten.

Zusätzliche Rezepttipps mit Weizendunst▼
Hausgemachte BandnudelnVerarbeiten Sie 300 g Weizendunst mit 3 Eiern zu einem festen Nudelteig. Falls die Masse zu trocken bleibt, geben Sie teelöffelweise etwas Wasser hinzu.

Kneten Sie den Teig etwa 8 bis 10 Minuten und lassen Sie ihn anschließend gut abgedeckt 30 Minuten ruhen.

Rollen Sie ihn mit der Nudelmaschine dünn aus und schneiden Sie die Teigbahnen zu Bandnudeln. Die frischen Nudeln anschließend in siedendem Salzwasser garen.

Apfelstrudel mit selbst gemachtem TeigFür einen klassischen Strudelteig können Sie Weizendunst mit lauwarmem Wasser, etwas Öl und Salz verkneten.

Lassen Sie den Teig nach dem gründlichen Kneten abgedeckt ruhen und ziehen Sie ihn anschließend auf einem Tuch möglichst dünn aus.

Mit Äpfeln, Zimt, Zucker und gerösteten Semmelbröseln gefüllt entsteht ein traditioneller Apfelstrudel.

Herzhafte KäsespätzleBereiten Sie die Spätzle nach dem Grundrezept zu und lassen Sie sie gut abtropfen.

Schichten Sie die heißen Spätzle mit geriebenem Bergkäse und Emmentaler in eine vorgewärmte Form. Geben Sie goldbraun gebratene Zwiebeln darüber und lassen Sie den Käse kurz schmelzen.

Dazu passt ein frischer grüner Salat.

Kartoffelknödel mit WeizendunstWeizendunst kann als bindende Zutat in Kartoffelknödeln verwendet werden.

Verarbeiten Sie dafür gekochte, gut ausgedampfte Kartoffeln mit etwas Weizendunst, Ei und Salz zu einem formbaren Teig.

Geben Sie zunächst nur wenig Dunst hinzu und erhöhen Sie die Menge bei Bedarf. Zu viel Dunst kann die Knödel unnötig fest machen.

Die geformten Knödel anschließend in siedendem Salzwasser gar ziehen lassen.

Aufbewahrung▼

Lagern Sie Weizendunst kühl, trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt.

Ein gut verschlossenes, lebensmittelechtes Vorratsgefäß schützt den Dunst vor Feuchtigkeit, Fremdgerüchen und Vorratsschädlingen.

Bei größeren Packungsgrößen empfiehlt es sich, einen Teil in ein kleineres Vorratsgefäß für die tägliche Verwendung umzufüllen. Die übrige Menge kann gut verschlossen an einem trockenen, kühlen Ort gelagert werden.

Achten Sie auf das Mindesthaltbarkeitsdatum der Verpackung und kontrollieren Sie bei längerer Lagerung regelmäßig Geruch und Zustand.

Weizendunst sollte nicht feucht werden oder verklumpen. Angebrochene Packungen nach jeder Entnahme sorgfältig verschließen.

Häufig gestellte Fragen zu Weizendunst▼
Was ist der Unterschied zwischen Weizendunst und normalem Weizenmehl?+

Weizendunst ist gröber gekörnt als gewöhnliches Weizenmehl, aber feiner als Weizengrieß. Diese besondere Körnung sorgt dafür, dass er Flüssigkeit langsamer aufnimmt. Deshalb eignet er sich besonders für Spätzle, Nudeln, Strudelteig und andere Teige, bei denen eine gute Formbarkeit oder ein angenehmer Biss wichtig ist.

Ist Weizendunst dasselbe wie Spätzlemehl?+

Weizendunst wird häufig als Spätzlemehl verwendet, aber nicht jedes Spätzlemehl besteht ausschließlich aus Weizendunst. Unter der Bezeichnung Spätzlemehl werden auch spezielle Mehlmischungen angeboten. Wer die typische doppelgriffige Körnung für selbst gemachte Spätzle sucht, trifft mit reinem Weizendunst eine passende Wahl.

Kann man Weizendunst durch Weizenmehl Type 405 oder 550 ersetzen?+

Ja, Weizendunst lässt sich in vielen Rezepten durch Weizenmehl Type 405 oder 550 ersetzen. Allerdings verändert sich das Teigverhalten. Fein gemahlenes Mehl nimmt Wasser schneller auf, weshalb die Flüssigkeitsmenge gegebenenfalls angepasst werden muss. Bei Spätzle können die Ergebnisse etwas weicher ausfallen als mit Weizendunst.

Ist Weizendunst dasselbe wie Hartweizengrieß?+

Nein, Weizendunst und Hartweizengrieß sind unterschiedliche Mahlerzeugnisse. Weizendunst bezeichnet eine bestimmte Körnung von Weizen, während Hartweizengrieß aus Hartweizen hergestellt wird. Für Nudeln können beide verwendet werden, allerdings unterscheiden sich Teigverhalten, Konsistenz und teilweise auch die benötigte Wassermenge.

Kann man mit Weizendunst Spätzle ohne Spätzlepresse machen?+

Ja, Spätzle aus Weizendunst lassen sich auch ohne Spätzlepresse herstellen. Mit einem Spätzlehobel oder einem Brett und einem Messer können Sie den Teig direkt ins siedende Wasser geben. Beim traditionellen Schaben ist etwas Übung nötig. Wichtig ist ein geschmeidiger, zähflüssiger Teig, der sich gut portionieren lässt.

Kann man Weizendunst zum Binden von Soßen verwenden?+

Ja, Weizendunst eignet sich auch zum Binden von Suppen und Soßen. Durch seine rieselfähige Struktur lässt er sich gut einrühren und neigt weniger zum Verklumpen als sehr feines Mehl. Geben Sie ihn nach und nach in die heiße Flüssigkeit, rühren Sie gründlich um und lassen Sie die Soße anschließend ausreichend köcheln, bis die gewünschte Bindung erreicht ist.

Enthält Weizendunst Gluten?+

Ja, Weizendunst enthält von Natur aus Gluten, da er aus Weizen hergestellt wird. Er ist deshalb für Menschen mit Zöliakie nicht geeignet. Für glutenfreie Spätzle oder Nudeln sollten ausdrücklich glutenfreie Mehlmischungen verwendet werden, deren Rezepturen auf die jeweilige Anwendung abgestimmt sind.

Weizendunst bei der Dorfner Mühle kaufen

Ob klassische schwäbische Spätzle, frische Eiernudeln, feiner Apfelstrudel oder herzhafte Knödel: Mit Weizendunst haben Sie eine vielseitige Zutat für die traditionelle Küche zur Hand.

Seine doppelgriffige Körnung macht ihn besonders für Teige interessant, die sich gut formen lassen sollen und nach dem Garen einen angenehmen Biss behalten. Wenn Sie Spätzle und Nudeln gerne selbst herstellen, lohnt es sich, Weizendunst im Vorratsschrank zu haben.

Entdecken Sie die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten und wählen Sie die passende Packungsgröße zwischen 1 und 25 kg für Ihre Küche. Mit Weizendunst von der Dorfner Mühle gelingen Ihnen hausgemachte Mehlspeisen vom einfachen Spätzlegericht bis zum festlichen Strudel.

Zusätzliche Informationen
Gewichtn. v.
Menge10kg, 1kg, 2,5kg, 25kg, 5kg
Produktsicherheit