Weizenmehl Type 1600

3,90 € – 6,90 €

Das Weizenmehl Type 1600 ist ein sehr dunkles Mehl mit einem hohen Ausmahlungsgrad. Es ist das dunkelste Weizenmehl nach dem Weizenvollkornmehl. Das 1600er eignet sich besonders für rustikale (Misch-)Brote und -brötchen sowie herzhaftes Gebäck wie Quiche und Blechkuchen. 100 % Weizen aus Bayern ohne Zusätze.

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Beschreibung

Weizenmehl Type 1600 – kräftiges Brotmehl für rustikale Brote und herzhaftes Gebäck

Ein herzhaftes Bauernbrot mit kräftiger Kruste, saftiger Krume und intensivem Getreidegeschmack – dafür ist Weizenmehl Type 1600 eine ausgezeichnete Wahl. Das dunkle Weizenmehl enthält einen hohen Anteil der mineralstoffreichen Randschichten des Weizenkorns und bringt dadurch deutlich mehr Geschmack ins Brot als hellere Mehltypen. Besonders für rustikale Weizenbrote, Mischbrote und herzhafte Brötchen ist es eine vielseitige Grundlage.

Erhältlich in Packungsgrößen von 1 bis 25 kg.

✓ Ideal für kräftige Bauernbrote, Mischbrote und rustikale Brötchen
✓ Dunkles Weizenmehl mit 6,8 g Ballaststoffen pro 100 g
✓ 13 g Eiweiß pro 100 g – geeignet für herzhafte Weizenteige

Weizenmehl Type 1600 für Brot mit kräftigem Charakter

Wenn ein frisch gebackenes Bauernbrot angeschnitten wird und der Duft von gerösteter Kruste und herzhaftem Weizen aufsteigt, zeigt sich, was ein gutes Brotmehl ausmacht. Weizenmehl Type 1600 bringt einen besonders ausgeprägten Getreidegeschmack mit und eignet sich hervorragend für Brote, die etwas kräftiger schmecken dürfen. Die dunklere Krume passt zu herzhaften Brotzeiten mit Käse, Schinken, Aufstrichen oder einfach etwas Butter. Mit ausreichend Wasser und der richtigen Teigruhe entstehen daraus aromatische Brote, die auch ohne aufwendige Zutaten überzeugen.

Im Vergleich zu den helleren Weizenmehlen Type 550 und 1050 enthält Weizenmehl Type 1600 mehr mineralstoffreiche Bestandteile aus den äußeren Bereichen des Weizenkorns. Das macht sich nicht nur an der dunkleren Farbe bemerkbar, sondern auch am Geschmack und an der Wasseraufnahme. Der Teig benötigt in der Regel etwas mehr Flüssigkeit und ausreichend Zeit zum Quellen. Dafür lassen sich Brote mit einer saftigen, kräftigen Krume und einem ausgeprägten Weizenaroma backen.

Besonders interessant ist Weizenmehl Type 1600 für alle, die gerne mit unterschiedlichen Mehltypen experimentieren. Sie können es pur für ein dunkles Weizenbrot verwenden oder mit helleren Weizenmehlen und Roggenmehl kombinieren. So lässt sich der Charakter des Brotes gezielt verändern – von einem etwas kräftigeren Frühstücksbrot bis zum rustikalen Mischbrot mit Sauerteig. Auch für herzhafte Brötchen, Fladenbrote und pikantes Gebäck bietet das dunkle Weizenmehl viele Möglichkeiten.

Vier charakteristische Einsatzmöglichkeiten

✓ Kräftiges Weizenbrot: Weizenmehl Type 1600 eignet sich für dunkle Weizenbrote mit ausgeprägtem Getreidegeschmack. Besonders in der Kastenform lassen sich damit saftige Brote mit einer gleichmäßigen Krume backen.

✓ Rustikale Bauern- und Mischbrote: In Kombination mit Roggenmehl oder helleren Weizenmehlen entstehen herzhafte Brote mit kräftiger Kruste. Das dunkle Weizenmehl bringt mehr Getreidearoma und eine intensivere Krumenfarbe in die Mischung.

✓ Herzhafte Brötchen und Körnergebäck: Für rustikale Frühstücksbrötchen, Körnerbrötchen und kräftige Wecken. Mit ausreichend Flüssigkeit und einer guten Teigruhe lässt sich das Mehl zu aromatischen Brötchenteigen verarbeiten.

✓ Sauerteig- und Langzeitbrote: Für Weizenbrote mit Sauerteig oder längerer Teigführung. Die dunkle Mehltype passt besonders gut zu Rezepten, bei denen ein ausgeprägter Brotgeschmack und eine kräftige Kruste gewünscht sind.

Was zeichnet Weizenmehl Type 1600 aus?▼

Dunkles Weizenmehl mit hohem Ausmahlungsgrad

Weizenmehl Type 1600 enthält mehr Bestandteile aus den äußeren Bereichen des Weizenkorns als die helleren Weizenmehle Type 550 und 1050. Dadurch besitzt es eine dunklere Farbe und einen höheren Mineralstoffgehalt. Es eignet sich besonders für kräftige Brot- und Brötchenteige.

Ausgeprägter, herzhafter Weizengeschmack

Durch den höheren Anteil an Randschichten bringt Weizenmehl Type 1600 ein kräftigeres Getreidearoma mit. Dieser Geschmack kommt besonders bei Bauernbroten, rustikalen Kastenbroten und Sauerteigbroten zur Geltung.

6,8 g Ballaststoffe pro 100 g

Das Weizenmehl enthält 6,8 g Ballaststoffe je 100 g. Damit besitzt es einen deutlich höheren Ballaststoffgehalt als viele helle Weizenmehle und ist eine interessante Wahl für alle, die beim Brotbacken mehr ballaststoffreiche Getreidebestandteile verwenden möchten.

13 g Eiweiß pro 100 g

Mit 13 g Eiweiß pro 100 g enthält das Mehl glutenbildende Weizenproteine, die beim Kneten zur Entwicklung des Teiggerüsts beitragen. Das ist besonders für Brot- und Brötchenteige wichtig, die während der Gärung ihre Form und Struktur behalten sollen.

Höhere Wasseraufnahme als helle Weizenmehle

Die enthaltenen Randschichten können zusätzliche Flüssigkeit binden. Deshalb benötigen Teige mit Weizenmehl Type 1600 normalerweise mehr Wasser als vergleichbare Teige aus Type 405 oder 550. Eine ausreichende Quellzeit trägt dazu bei, dass sich der Teig gut verarbeiten lässt und das Brot saftig wird.

Typenzahl 1600

Die Typenzahl beschreibt den Mineralstoffgehalt des Mehls. Weizenmehl Type 1600 enthält im Durchschnitt ungefähr 1.600 mg Mineralstoffrückstand je 100 g Mehltrockenmasse. Die hohe Typenzahl steht für ein weit ausgemahlenes, dunkles Weizenmehl.

Weitere Verwendungsmöglichkeiten▼

Weizenmehl Type 1600 eignet sich nicht nur für klassische Bauernbrote. Auch zahlreiche andere herzhafte Backwaren lassen sich damit zubereiten.

  • Dunkles Kastenbrot: Für ein saftiges Alltagsbrot mit kräftigem Weizengeschmack, das sich gut in Scheiben schneiden lässt.
  • Rustikale Baguettes: In Kombination mit Weizenmehl Type 550 entstehen kräftigere Baguettes mit dunklerer Krume und ausgeprägtem Getreidearoma.
  • Herzhafter Pizzateig: Als Teil einer Mehlmischung verleiht Type 1600 dem Pizzaboden einen kräftigeren Geschmack. Besonders gut passt das zu Gemüse, Käse und würzigen Belägen.
  • Fladenbrot und Focaccia: Für rustikale Fladen mit Olivenöl, Kräutern und grobem Salz.
  • Quiches und herzhafte Tartes: Für kräftige Mürbeteigböden, die gut zu Gemüse, Käse und pikanten Füllungen passen.
  • Saaten- und Körnerbrot: Zusammen mit Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen oder Leinsamen lassen sich abwechslungsreiche Brote mit kernigem Charakter backen.
  • Herzhafte Hefeschnecken: Für pikante Hefeteige mit Käse, Kräutern oder Gemüsefüllungen.

Zutaten & Allergene▼

Zutaten

WEIZENmehl Type 1600

Allergene

Enthält WEIZEN (glutenhaltiges Getreide).

Lebensmittelunternehmer

Dorfner Mühle
Mühlenweg 7
94377 Steinach
Deutschland

Packungsgrößen

1 bis 25 kg

Nährwertangaben je 100 g▼

Durchschnittliche Nährwerte je 100 g

Nährwert Durchschnittlicher Gehalt
Energie 1468 kJ / 347 kcal
Fett 1,9 g
davon gesättigte Fettsäuren 0,3 g
Kohlenhydrate 66,0 g
davon Zucker 1,5 g
Ballaststoffe 6,8 g
Eiweiß 13,0 g
Salz 0,0025 g

Backratgeber – So gelingt das Backen mit Weizenmehl Type 1600▼

Weizenmehl Type 1600 bringt kräftigen Geschmack und eine dunklere Krume ins Brot. Bei der Verarbeitung unterscheidet es sich jedoch etwas von hellen Weizenmehlen. Besonders wichtig sind die passende Wassermenge, eine ausreichende Quellzeit und ein gut entwickelter Teig. Wer diese Punkte berücksichtigt, kann mit Type 1600 herzhafte und saftige Brote backen.

Warum benötigt Weizenmehl Type 1600 mehr Wasser?

Weizenmehl Type 1600 enthält mehr Randschichten des Weizenkorns als helle Weizenmehle. Diese Bestandteile können zusätzliches Wasser aufnehmen und binden.

Deshalb wird ein Rezept, das ursprünglich für Weizenmehl Type 550 entwickelt wurde, mit der gleichen Wassermenge und Type 1600 häufig deutlich fester.

Beim Austausch von hellem Weizenmehl durch Type 1600 können Sie zunächst etwa 5 bis 10 ml zusätzliches Wasser je 100 g ausgetauschtem Mehl einplanen. Die genaue Menge hängt vom Rezept und der Beschaffenheit des Mehls ab.

Geben Sie das Wasser schrittweise hinzu. Besonders beim ersten Backversuch lohnt es sich, zunächst einen kleinen Teil zurückzuhalten und erst nach einer kurzen Teigruhe zu entscheiden, ob noch Flüssigkeit benötigt wird.

Praxistipp: Ein leicht klebriger Teig ist nicht automatisch zu weich. Oft wird er nach einer Quellzeit von 20 bis 30 Minuten deutlich geschmeidiger und besser formbar.

Warum ist die Quellzeit bei dunklem Weizenmehl wichtig?

Die Randschichten des Weizenkorns nehmen Flüssigkeit langsamer auf als die feinen Stärkebestandteile des Mehls.

Wird ein Teig unmittelbar nach dem Vermischen aller Zutaten beurteilt, lässt sich sein endgültiger Flüssigkeitsbedarf deshalb noch nicht immer zuverlässig erkennen.

Eine Quellzeit von etwa 20 bis 30 Minuten kann helfen, das Wasser gleichmäßiger im Teig zu verteilen.

Dazu können Sie Mehl und einen großen Teil des Wassers zunächst grob vermischen und die Mischung abgedeckt ruhen lassen.

Erst danach werden Hefe und Salz eingearbeitet und der Teig fertig geknetet.

Bei Brotteigen mit hohem Anteil an Type 1600 kann diese Vorgehensweise die Verarbeitung erleichtern und zu einer gleichmäßigeren Krume beitragen.

Wie knetet man Brotteig mit Weizenmehl Type 1600 richtig?

Wie bei anderen Weizenmehlen entwickeln sich auch bei Type 1600 während des Knetens die glutenbildenden Proteine zu einem Teiggerüst.

Dieses Gerüst hilft dem Brot, die während der Gärung entstehenden Gasbläschen zu halten.

Durch den höheren Anteil an Randschichten fühlt sich ein Teig aus Type 1600 allerdings häufig etwas weniger glatt an als ein Teig aus Type 550.

Kneten Sie den Teig zunächst langsam, bis alle Zutaten gleichmäßig vermischt sind. Anschließend kann die Knetgeschwindigkeit etwas erhöht werden.

Für viele Brotrezepte sind insgesamt etwa 8 bis 12 Minuten Knetzeit mit einer Küchenmaschine ein brauchbarer Ausgangspunkt.

Der fertige Teig sollte zusammenhängend, dehnbar und möglichst geschmeidig sein. Er muss jedoch nicht dieselbe glatte Oberfläche entwickeln wie ein heller Weißbrotteig.

Tipp: Bei weicheren Brotteigen können Sie während der ersten Gehzeit ein- bis zweimal dehnen und falten. Das verbessert häufig die Teigstabilität, ohne zusätzliches Mehl einzuarbeiten.

Wie wird Brot aus Weizenmehl Type 1600 schön saftig?

Für ein saftiges Brot sind vor allem ausreichend Flüssigkeit, eine passende Teigruhe und die richtige Backzeit entscheidend.

Dunkle Weizenmehle können mehr Wasser aufnehmen als helle Mehltypen. Nutzen Sie diese Eigenschaft, indem Sie den Teig ausreichend weich halten.

Besonders für Einsteiger ist eine Kastenform hilfreich. Sie gibt dem Teig während der Gehzeit und beim Backen Halt.

Backen Sie das Brot zunächst bei höherer Temperatur an, damit sich eine kräftige Kruste entwickeln kann. Anschließend lässt sich die Temperatur reduzieren, damit das Brot gleichmäßig durchbackt.

Ein häufiger Fehler besteht darin, das Brot unmittelbar nach dem Backen anzuschneiden. Die Krume ist dann noch feucht und empfindlich.

Lassen Sie ein kräftiges Weizenbrot vollständig auskühlen. So kann sich die Krume stabilisieren und das Brot lässt sich sauberer schneiden.

Kann man Weizenmehl Type 1600 mit anderen Mehltypen mischen?

Ja, Weizenmehl Type 1600 eignet sich sehr gut für Mehlmischungen.

Besonders interessant ist die Kombination mit Weizenmehl Type 550 oder 1050.

Für ein etwas helleres Bauernbrot: Verwenden Sie beispielsweise 50 % Type 1600 und 50 % Type 550. So erhalten Sie einen kräftigeren Weizengeschmack, während der Teig durch den Anteil des helleren Mehls leichter zu verarbeiten sein kann.

Für ein herzhaftes Mischbrot: Kombinieren Sie Type 1600 mit Roggenmehl. Dabei sollte die Rezeptur auf den Roggenanteil abgestimmt werden.

Für rustikale Brötchen: Beginnen Sie mit etwa 30 % Type 1600 und 70 % Type 550. So lernen Sie das Teigverhalten kennen und können den Anteil des dunklen Mehls schrittweise erhöhen.

Bei jeder Mischung sollte die Wassermenge an die verwendeten Mehlsorten angepasst werden.

Wie gelingt eine kräftige Brotkruste?

Eine aromatische Brotkruste entsteht durch ausreichend Backhitze und die richtige Feuchtigkeit zu Beginn des Backens.

Heizen Sie den Backofen gründlich vor. Für kräftige Weizenbrote eignet sich häufig eine Anfangstemperatur zwischen 230 und 250 °C Ober-/Unterhitze.

Feuchtigkeit zu Beginn des Backens hält die Teigoberfläche zunächst geschmeidig und unterstützt den Ofentrieb.

Anschließend sollte der Dampf entweichen können, damit die Kruste trockener und kräftiger wird.

Wenn Ihr Backofen eine Dampffunktion besitzt, können Sie diese nutzen. Alternativ eignet sich ein vorgeheiztes Metallgefäß, in das beim Einschieben des Brotes vorsichtig etwas heißes Wasser gegeben wird. Achten Sie dabei auf den aufsteigenden heißen Dampf und befolgen Sie die Hinweise Ihres Backofenherstellers.

Für eine kräftigere Kruste können Sie das Brot gegen Ende der Backzeit einige Minuten ohne Kastenform fertig backen.

Warum wird ein Brot aus Type 1600 manchmal kompakt?

Ein eher kompaktes Brot kann verschiedene Ursachen haben.

Zu wenig Wasser: Der Teig ist fest und kann sich während der Gärung nur schwer ausdehnen.

Zu kurze Teigruhe: Die Mehlbestandteile hatten nicht genügend Zeit, Flüssigkeit aufzunehmen und eine geschmeidige Teigstruktur zu entwickeln.

Zu wenig Teigentwicklung: Wenn der Teig nicht ausreichend geknetet wurde, kann das Glutengerüst zu schwach sein.

Zu kurze Gehzeit: Die Hefe hatte noch nicht genügend Zeit, den Teig aufzulockern.

Zu lange Gehzeit: Auch überreife Teige können beim Backen an Stabilität verlieren und zusammenfallen.

Beobachten Sie deshalb beim Brotbacken nicht nur die angegebenen Zeiten, sondern auch die Entwicklung des Teiges.

Gerade bei dunkleren Weizenmehlen zahlt es sich aus, den Teig ausreichend ruhen zu lassen und die Flüssigkeitsmenge sorgfältig abzustimmen.

Rezept – Rustikales Weizenbrot mit Weizenmehl Type 1600▼
Rezept für: 1 Kastenbrot
Backform: etwa 25 cm Länge
Vorbereitungszeit: etwa 20 Minuten
Quellzeit: 25 Minuten
Erste Gehzeit: etwa 60–90 Minuten
Zweite Gehzeit: etwa 45–70 Minuten
Backzeit: etwa 45–50 Minuten
Backtemperatur: zunächst 230 °C, anschließend 200 °C Ober-/Unterhitze

Ein kräftiges Weizenbrot mit aromatischer Kruste und saftiger Krume lässt sich mit wenigen Zutaten selbst backen. Weizenmehl Type 1600 bringt den herzhaften Getreidegeschmack bereits mit, sodass Hefe, Wasser und Salz für ein klassisches Alltagsbrot ausreichen.

Das Brot eignet sich besonders gut für die Kastenform. Dadurch bleibt der weichere Teig während der Gehzeit in Form und lässt sich nach dem Backen gleichmäßig aufschneiden.

Frisch gebacken schmeckt es mit Butter, Käse oder herzhaften Aufstrichen. Auch am nächsten Tag ist es eine gute Grundlage für belegte Brote.

Zutaten

Zutat Menge
Weizenmehl Type 1600 500 g
Wasser, lauwarm 360 g
Frische Hefe 12 g
Salz 10 g
Öl zum Einfetten der Backform etwas

Alternativ können Sie etwa 4 g Trockenhefe verwenden.

Zubereitung

1. Mehl und Wasser vermischen

Geben Sie die 500 g Weizenmehl Type 1600 in eine große Rührschüssel.

Fügen Sie zunächst 330 g lauwarmes Wasser hinzu und vermischen Sie alles mit einem Kochlöffel oder den Knethaken der Küchenmaschine.

Rühren Sie so lange, bis keine trockenen Mehlstellen mehr sichtbar sind.

Decken Sie die Schüssel ab und lassen Sie die Mischung etwa 25 Minuten ruhen.

Während dieser Zeit kann das dunkle Weizenmehl bereits einen großen Teil der Flüssigkeit aufnehmen.

2. Hefe und Salz einarbeiten

Lösen Sie die 12 g frische Hefe in den übrigen 30 g Wasser auf.

Geben Sie die Hefemischung zusammen mit dem Salz zur vorbereiteten Mehl-Wasser-Mischung.

Kneten Sie den Teig zunächst etwa 4 Minuten auf langsamer Stufe.

Anschließend kneten Sie ihn weitere 5 bis 7 Minuten auf niedriger bis mittlerer Stufe, bis ein zusammenhängender und elastischer Teig entstanden ist.

Der Teig darf weich sein und etwas an den Händen kleben.

3. Erste Gehzeit

Decken Sie die Schüssel ab und lassen Sie den Teig etwa 60 bis 90 Minuten an einem warmen, zugfreien Ort gehen.

Während dieser Zeit sollte der Teig sichtbar an Volumen gewinnen.

Nach ungefähr 30 Minuten können Sie ihn einmal vorsichtig dehnen und falten.

Dazu greifen Sie mit leicht angefeuchteten Händen eine Seite des Teiges, ziehen sie etwas nach oben und legen sie zur Mitte.

Wiederholen Sie den Vorgang von den übrigen Seiten.

Das hilft, dem Teig zusätzliche Stabilität zu geben.

4. Brot formen

Fetten Sie eine etwa 25 cm lange Kastenform leicht ein.

Geben Sie den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und drücken Sie ihn vorsichtig etwas flach.

Schlagen Sie die Seiten zur Mitte ein und rollen Sie den Teig zu einem länglichen Laib auf.

Legen Sie ihn mit dem Schluss, also der verschlossenen Teignaht, nach unten in die vorbereitete Kastenform.

Streichen Sie die Oberfläche mit leicht angefeuchteten Händen glatt.

5. Zweite Gehzeit

Decken Sie die Kastenform locker mit einem sauberen Küchentuch ab.

Lassen Sie den Teig etwa 45 bis 70 Minuten gehen, bis er sichtbar an Volumen gewonnen hat.

Die Oberfläche sollte leicht gewölbt sein.

Achten Sie darauf, dass der Teig nicht bereits wieder in sich zusammenfällt.

Heizen Sie während der zweiten Gehzeit den Backofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vor.

6. Brot vorbereiten

Befeuchten Sie die Oberfläche des aufgegangenen Teiges vorsichtig mit etwas Wasser.

Nach Wunsch können Sie die Oberfläche mit einem scharfen Messer etwa 1 cm tief längs einschneiden.

Der Einschnitt ermöglicht es dem Brot, sich beim Backen kontrollierter auszudehnen.

7. Brot backen

Stellen Sie die Kastenform auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens.

Backen Sie das Brot zunächst 10 Minuten bei 230 °C Ober-/Unterhitze.

Reduzieren Sie anschließend die Temperatur auf 200 °C und backen Sie das Brot weitere 35 bis 40 Minuten.

Die Kruste sollte am Ende der Backzeit kräftig gebräunt sein.

Wenn Sie die Kerntemperatur kontrollieren möchten, können Sie ein Einstichthermometer verwenden. Bei etwa 96 bis 98 °C ist ein solches Weizenbrot in der Regel durchgebacken.

8. Kruste nach Wunsch verstärken

Für eine besonders kräftige Kruste können Sie das Brot etwa 5 Minuten vor Ende der Backzeit vorsichtig aus der Kastenform nehmen.

Legen Sie es direkt auf den Backrost und backen Sie es fertig.

So kann auch die seitliche Kruste etwas kräftiger werden.

9. Brot vollständig auskühlen lassen

Nehmen Sie das fertige Weizenbrot aus dem Ofen und lassen Sie es auf einem Kuchengitter auskühlen.

Schneiden Sie es möglichst erst an, wenn es vollständig abgekühlt ist.

Während des Auskühlens stabilisiert sich die Krume und das Brot lässt sich besser in gleichmäßige Scheiben schneiden.

Tipp: Wer den Geschmack noch etwas kräftiger gestalten möchte, kann beim nächsten Backversuch einen Teil der Hefe durch einen aktiven Weizensauerteig ersetzen. Dabei müssen die Mehl- und Wassermengen des Sauerteigs in der Gesamtrezeptur berücksichtigt und die Gehzeiten angepasst werden.

Zusätzliche Rezepttipps mit Weizenmehl Type 1600▼

Rustikales Weizen-Roggen-Mischbrot

Kombinieren Sie 350 g Weizenmehl Type 1600 mit 150 g Roggenmehl Type 1150.

Verarbeiten Sie beide Mehlsorten mit Wasser, Salz und einem geeigneten Sauerteig zu einem geschmeidigen Brotteig.

Der Roggenanteil sorgt für einen kräftigeren Geschmack und verändert die Krumenstruktur.

Besonders gut eignet sich diese Mischung für ein herzhaftes Kastenbrot oder einen Bauernbrotlaib.

Dunkle Bauernbrötchen

Mischen Sie Weizenmehl Type 1600 mit Weizenmehl Type 550 im Verhältnis 40 zu 60.

Bereiten Sie daraus mit Wasser, Hefe und Salz einen geschmeidigen Brötchenteig zu.

Lassen Sie den Teig ausreichend ruhen und formen Sie anschließend gleich große Brötchen.

Bestäuben Sie die Oberfläche nach Wunsch mit etwas Mehl, schneiden Sie die Teiglinge ein und backen Sie sie bei hoher Temperatur goldbraun.

So entstehen rustikale Brötchen mit kräftigerem Weizengeschmack.

Herzhafte Focaccia mit dunklem Weizenmehl

Verwenden Sie für eine rustikale Focaccia eine Mischung aus Weizenmehl Type 1600 und Type 550.

Kneten Sie die Mehle mit Wasser, Hefe, Salz und etwas Olivenöl zu einem weichen Teig.

Lassen Sie ihn ausreichend ruhen und geben Sie ihn anschließend in eine gut geölte Backform.

Drücken Sie mit den Fingerspitzen die typischen Vertiefungen hinein.

Mit Rosmarin, Olivenöl und grobem Salz bestreut entsteht ein herzhaftes Fladenbrot, das gut zu mediterranen Gerichten passt.

Herzhafter Quicheboden

Weizenmehl Type 1600 eignet sich auch für kräftige Mürbeteige.

Verarbeiten Sie 250 g Weizenmehl Type 1600 mit 125 g kalter Butter, einem Ei, etwas Salz und bei Bedarf wenig kaltem Wasser zu einem Teig.

Lassen Sie ihn mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Anschließend können Sie ihn ausrollen und in eine gefettete Quicheform legen.

Besonders gut passt der kräftige Teig zu einer Füllung aus Lauch, Spinat, Pilzen oder Käse.

Aufbewahrung▼

Lagern Sie Weizenmehl Type 1600 möglichst kühl, trocken und lichtgeschützt.

Ein gut verschlossenes, lebensmittelechtes Vorratsgefäß schützt das Mehl vor Feuchtigkeit, Fremdgerüchen und Vorratsschädlingen.

Durch seinen höheren Ausmahlungsgrad enthält Weizenmehl Type 1600 mehr Bestandteile aus den äußeren Bereichen des Getreidekorns als hellere Mehltypen. Deshalb sollte es besonders sorgfältig gelagert werden.

Bei größeren Packungsgrößen empfiehlt es sich, nur die regelmäßig benötigte Menge in ein kleineres Vorratsgefäß umzufüllen.

Die restliche Menge sollte gut verschlossen an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahrt werden.

Beachten Sie das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung und kontrollieren Sie bei längerer Lagerung regelmäßig Geruch und Zustand des Mehls.

Verwenden Sie das Mehl nicht mehr, wenn es auffällig riecht, feucht geworden ist oder Anzeichen eines Schädlingsbefalls aufweist.

Häufig gestellte Fragen zu Weizenmehl Type 1600▼
Was ist der Unterschied zwischen Weizenmehl Type 1600 und Type 1050?+

Weizenmehl Type 1600 enthält mehr mineralstoffreiche Randschichten des Weizenkorns als Type 1050 und besitzt dadurch einen höheren Mineralstoffgehalt, eine dunklere Farbe und einen kräftigeren Geschmack. Während Type 1050 häufig für mittelschwere Weizen- und Mischbrote verwendet wird, eignet sich Type 1600 besonders für dunkle, rustikale Brote. Außerdem benötigt Type 1600 bei vergleichbaren Rezepten in der Regel etwas mehr Wasser.

Ist Weizenmehl Type 1600 dasselbe wie Vollkornmehl?+

Nein, Weizenmehl Type 1600 ist ein dunkles, weit ausgemahlenes Weizenmehl, aber kein Vollkornmehl. Bei Vollkornmehl werden die Bestandteile des gesamten gereinigten Weizenkorns einschließlich des Keimlings verwendet. Weizenmehl Type 1600 enthält dagegen nicht zwangsläufig alle Kornbestandteile. Es eignet sich besonders für alle, die ein kräftiges Brot mit dunklerer Krume backen möchten, ohne ausschließlich Vollkornmehl zu verwenden.

Kann man Weizenmehl Type 1600 durch Type 550 ersetzen?+

Ja, Weizenmehl Type 1600 lässt sich in vielen Brotrezepten durch Type 550 ersetzen. Das Brot wird dadurch allerdings heller und milder im Geschmack. Da Type 550 normalerweise weniger Wasser benötigt, sollte die Flüssigkeitsmenge gegebenenfalls reduziert werden. Besonders bei Rezepten mit hohem Wasseranteil empfiehlt es sich, die Teigkonsistenz während des Knetens zu beobachten.

Kann man mit Weizenmehl Type 1600 Sauerteigbrot backen?+

Ja, Weizenmehl Type 1600 eignet sich für Sauerteigbrote und kann sowohl im Hauptteig als auch zum Auffrischen eines Weizensauerteigs verwendet werden. Die dunkle Mehltype bringt einen kräftigen Getreidegeschmack mit, der gut zu den Aromen einer Sauerteigführung passt. Für eine zuverlässige Lockerung sollte ein ausreichend aktiver Sauerteig verwendet werden. Die Gehzeiten richten sich nach dessen Triebkraft und der Teigtemperatur.

Ist Weizenmehl Type 1600 für Pizza geeignet?+

Ja, Weizenmehl Type 1600 kann für Pizzateig verwendet werden, besonders als Bestandteil einer Mehlmischung. Es verleiht dem Boden einen kräftigeren Getreidegeschmack und eine dunklere Farbe. Für den Einstieg können Sie etwa 20 bis 30 Prozent des hellen Pizzamehls durch Type 1600 ersetzen. Gegebenenfalls wird etwas mehr Wasser benötigt. Für besonders dünne und elastische Pizzaböden ist eine Mischung mit hellem Weizenmehl häufig leichter zu verarbeiten.

Kann man Weizenmehl Type 1600 für Brötchen verwenden?+

Ja, Weizenmehl Type 1600 eignet sich für rustikale Brötchen und herzhafte Weckerl. Durch den höheren Anteil an Randschichten erhalten die Brötchen einen kräftigeren Geschmack und eine dunklere Krume als klassische Semmeln aus Type 550. Besonders gut lässt sich Type 1600 zunächst mit einem helleren Weizenmehl kombinieren. Bei ausreichender Flüssigkeitsmenge und Teigruhe entstehen aromatische Brötchen mit gutem Biss.

Kann man Weizenmehl Type 1600 auch für Kuchen und süßes Gebäck?+

Ja, Weizenmehl Type 1600 eignet sich auch für Kuchen und süßes Gebäck, besonders wenn ein kräftigerer Getreidegeschmack gewünscht ist. Gut passt es beispielsweise zu Nusskuchen, Apfelkuchen, Lebkuchen oder rustikalem Hefegebäck. Durch den höheren Anteil an Randschichten werden die Backwaren dunkler und benötigen häufig etwas mehr Flüssigkeit. Für eine feinere, lockerere Gebäckstruktur empfiehlt es sich, zunächst etwa 30 bis 50 Prozent des hellen Weizenmehls durch Type 1600 zu ersetzen.

Weizenmehl Type 1600 bei der Dorfner Mühle kaufen

Wenn Sie gerne kräftige Brote backen und den ausgeprägten Geschmack von Weizen schätzen, ist Weizenmehl Type 1600 eine ausgezeichnete Ergänzung für Ihre Backküche.

Mit seinem hohen Ausmahlungsgrad, 6,8 g Ballaststoffen und 13 g Eiweiß pro 100 g eignet es sich besonders für dunkle Weizenbrote, herzhafte Mischbrote und rustikale Brötchen. Auch in Kombination mit helleren Mehltypen eröffnet es zahlreiche Möglichkeiten, eigene Brotrezepte geschmacklich zu verändern.

Ob ein saftiges Kastenbrot für die tägliche Brotzeit, ein kräftiges Bauernbrot zum Abendessen oder selbst gebackene Brötchen fürs Wochenende: Weizenmehl Type 1600 bringt herzhaften Getreidegeschmack in Ihre Backwaren.

Wählen Sie die passende Packungsgröße zwischen 1 und 25 kg für Ihren Bedarf. Mit Weizenmehl Type 1600 von der Dorfner Mühle haben Sie ein vielseitiges dunkles Brotmehl für traditionelle und neue Backideen zur Hand.

Zusätzliche Informationen
Gewichtn. v.
Menge2,5kg, 5kg
Produktsicherheit